Der Spartiat

Dichter einer neuen Generation

13. Oktober 2011
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Unverstanden

Sicher geht oder ging es schon vielen so. Man fühlt sich unverstanden, missverstanden und alleine. Geht es in dem Gedicht zum Nachdenken um einen alleingelassenen Menschen oder gar um den besten Freund des Menschen? Machen Sie sich selbst ein Bild und verinnerlichen Sie nachstehende Zeilen die aus tiefstem Herzen entsprangen!

 

Unverstanden, immer
keine Chance
Gepeinigt von Belehrung
bis in Trance
Wunden tiefer als das Fleisch
Worte wie Taten, sicher nicht reich

Besser und mehr
Bestehendes übersehen
Lieber Alpha bis Omega hintergehen

Schmerzen vom Kopfschütteln
Unverständnis
Lass alles raus, zu spät für Erkenntnis

Wo bleibt die Gewalt, mit Sicherheit verdient
Wie ein treuer Soldat immer weiter gedient
Vergänglichkeit macht sich nun sichtbar
Erlöst

Verbittert und bis auf die Knochen entblößt
Möglichkeiten zur Vergebung verschenkt
Das Gesicht mit der Front an die Mauer gelenkt

Mentale Zerstörung, tot im Herzen
Wachs in der Seele, getropft von Kerzen
Verbrennung des Lebens, alles verkohlt
Die Leiche am Flussbett abgeholt.

8. August 2011
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Das Ende am Anfang

Worum wird es wohl gehen? Gedicht zum Nachdenken? Das Ende, den Anfang oder um nichts? Tiefer blicken ist angesagt und wünschenswert.
Die Interpretation ist offen und lässt sich vielleicht auf viele Lebensbereiche anwenden. Oder nicht? Oder doch? Wer war ich , wer bin ich und wo will ich hin?

Die Taufe der Menschheit von Fehlern gezehrt
Bis an das Ende der Evolution gelehrt
Doch keine Warnung wurde geehrt
Der Dank waren Spott und Gelächter. Schwer!

Viel Macht, ohne Ende, mit den Köpfen durch Wände
Nachdenken, Planen und Handeln, verschwende
nicht das Potenzial der Gedanken Macht
Niemals nur annährend zu Ende gebracht!

Gestartet mit ohne, heute noch immer,
es wird nur schlimmer, schlimmer und schlimmer
Ich höre der Bodenlosen Gewimmer
Am Ende gibt es keine Gewinner!

Dabei, zugegen, immer am Puls,
Am Ende, sicher? Geduld oder duld´s.
Die Chancen vertan, Elend am Pranger
Ich kann es nicht mehr hören, das Gejammer!

Ihr wolltet es so wie es jetzt scheinbar ist,
Ratet, wer sich am Ende verpisst.
Zu spät! Was wollt ihr, Ende besiegelt,
Die Türen sind schon lange verriegelt!

Die Ruhe naht, noch ist´s vor dem Sturm,
Los, schnell hinauf, auf den höchsten Turm
Verschanzt euch, begrabt euch, was wollt ihr machen?
Jetzt ist´s zu spät für all diese Sachen!

 

18. März 2011
by spartiat.com
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Gesang aus der Hölle – Erster Teil

Ein Ermahnen der Menschen Gutes zutun, solange sie es noch können. Das Leben geht nicht ewig weiter.

 

Der Hölle Gesänge mit Schaudern empfangen
Man hört nicht nur einen, eher alle zusammen
Ein Kreischen der Fratzen auf Speeren gespießt
Die letzte Blume hier sicher nicht sprießt.

Mit Lava und Hitze besetztes Land
Dahin früher und heute so mancher verschwand
Der Dunkle leibhaftig zur Begrüßung erscheint
Wer ihn nur ansieht, elendig weint

Die Wahl schon getroffen zu spät für das Licht
Für jene angekommen nie endet die Schicht
Für immer und ewig, one way ticket
Wer mag es nur sein, der sich hierran erquicket

Die Hierarchien gemeiselt in Stein
Umgeben von Farben, rot wie Wein
Gepeinigt, durch Diener der Schatten verführt
Um den Hals das Band des Todes geschnürt

Der Ewigkeit verschrieben, Vertrag
Dies hier ist sicher der letzte Tag

 

17. März 2011
by spartiat.com
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Krieg auf der Spielwiese

Ist Unzufriedenheit angeboren? Wieso streben wir immer nach Besserem? Brauchen wir den permanenten Konsum von allem? Wie wird der Krieg auf der Spielwiese enden?

 

Ich krieg nie was ich will
ich krieg keinen Pinsel, nur das Bild
ich krieg das Leid und Elend
ich krieg nur was gegen den Trend
ich krieg nie wieder Glück
ich krieg nicht mal ein Stück

Ich krieg nur Unzufriedenheit
ich krieg nicht mal zum leben Zeit
ich krieg nur Sach- und Körperschaden
ich krieg keinen Trost nur am Dach Schaden
ich krieg die Welt als Stück des Drecks
ich krieg nur Zeit wie ein Gewächs

Ich krieg Stille, Stress und Wahnsinn
ich krieg im höchsten Fall nur Starrsinn
ich krieg die Wahrnehmung von jedem
ich krieg knallhart wie Pins beim Kegeln
ich krieg viel Schmerz und wenig Pflaster
ich krieg zu spüren nur die Laster

Ich krieg viel Wunde, wenig Jod
ich krieg am Ende nur den Tod

 

15. März 2011
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Zweifel

Jeder Mensch hat Zweifel. Manche kommen damit zurecht und Andere suchen nach Auswegen. Gedicht zum Trost? Gedicht zum Nachdenken?

 

Das richtige tun, Schlimmes vermeiden
alles sagen, alles teilen
Immer im Algorhythmus, im Kreis
Teurer Preis

Anständig sein, maximales Verbiegen
Ausgebrannt, Everest bestiegen
Ausser Atem, außenrum Stille
Leise im Ohr, das Zierpen der Grille

Dasselbe, das Gleiche
Schienennetz ohne Weiche
Gerade Ausweg, Suchen und Finden
Blicke gehen tiefer, da hinten!

Angekommen, zumindest gehofft
Landung sicher? Unverhofft
Darf von wollen gesprochen werden?
Augen zu, einfach nur sterben.

 

11. März 2011
by spartiat.com
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Windige Zeiten

Geht es tatsächlich um den Wind? Mach die selbst ein Bild.

 

Die Winde von Süden nach Norden wehen,
Sie tragen die Bitte, das Betteln, das Flehen
Kälte durchdringt die Poren
Als Macht in den Weiten schon ewig erkoren
Zittern in Einheiten Tag wie Nacht
Leistung vollziehen
erbracht
Erhaben wie Türme hoch oben
Toben

Stärke im Rhythmus, unendliche Macht
Blätter entfalten die gütige Pracht
Atemberaubend

Doch sanft in ernsten, mahnenden Böen
Tief im Tal, beängstigende Höhen
Für immer
Nie enden wollendes Gewimmer
Es wird niemals besser
Nur schlimmer

 

10. März 2011
by spartiat.com
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Letzte Chance

Dieses Gedicht befasst sich oberflächlich mit dem Sterben der Erde. Tierfergehend wird die Trauer eines alleingelassenen Jungen wiedergespiegelt.

 

Im Geiste der Seelen, so schlimm wie noch nie
Es schmerzt ohne Ende wie das Töten am Vieh
Gedanken am Ende, die Farben verschwimmen,
Menschen in mitten des Feuers verglimmen.

Versteht doch, es wir nicht besser werden.
Die Schreie der Bäume die in der Fäule sterben.
Ohne Kraft und ohne Perspektiven,
Wie Schnecken verkriechen sich in feuchte Tiefen.
Was tun, wer hilft, was soll es beleben?

Die Erde wird sterben, das Schicksal, das Streben.
Der Wert solcher Dinger, der Glaube an Bringer, zerstört.
Nur Menschen sind aus Unrecht am Ende empört.
Zu spät, alle Boni leichtfertig vergeben,
das Ende ist nah, viel näher als das Leben.